RIECHTRAINING MIT ÄTHERISCHEN ÖLEN

Nach durchgestandener Corona Erkrankung bleibt manchmal der Geruchssinn längere Zeit weg. Dabei merkt man erst, wie unangenehm dies für die betroffene Person ist.

Es gibt auch andere Virus-Erkrankungen die einen Geruchssinnverlust auslösen können. Auch ältere Menschen oder Demenz-Kranke  können  unter einer Riechstörung leiden.

 

Die gute Nachricht: die Riechzellen können durch ein regelmässiges und gezieltes Training wieder zunehmen. Die Erneuerung des Riechepithels, also das Ausbilden neuer Riechzellen dauert ein bis vier Monate. So lange sollte ein gezieltes Riechtraining auch mindestens durchgeführt werden. Vorstellen kann man sich das wie beim normalen Muskeltraining: Muskeln die nicht benutzt werden verkümmern, Muskeln die einen ständigen Trainingsreiz in ausreichendem Umfang erhalten, werden stärker.

Bei einem Riechtraining handelt es sich um eine Frischzellenkur fürs Gehirn – neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen werden geschaffen und es kommt zur Verbesserung des Gehirnstoffwechsels. Denkprozesse, Konzentration und Leistungsfähigkeit werden angeregt. Aufgrund der anatomischen Nähe von Riechkolben und Emotionszentrum wird jeder Duftreiz mit einer Erinnerung verknüpft. 

 

SO LÄUT EIN RIECHTRAINING AB

Bei einem Riechtraining handelt es sich um Schnupperübungen mit verschiedenen Aromen. Ihr intensiver Duft macht ätherische Öle zu idealen Trainingsmedien. Egal ob im Pflegebereich oder in den eigenen vier Wänden, wichtig ist, dass beim Einsatz von ätherischen Ölen immer auf deren Qualität achtest (100 % natürliches ätherisches Öl, biologisch oder Wildsammlung)

Für ein Riechtraining werden aus folgenden Kategorien je ein Öl ausgewählt:

  • fruchtig (Zitrone, Bergamotte, Eisenkraut, Limette)
  • blumig (Rose, Rosengeranie, Palmarosa)
  • würzig (Eukalyptus, Cajeput, Niaouli)
  • harzig (Nelke, Zimtblätter, Tanne)
  • süsslich (Vanille, Tonka, Benzoe)

6 bis 8 Tropfen jedes Öls kommen in jeweils einen Riechstift, welcher mit dem Namen des Duftes beschriftet wird.

Nun soll die Trainingsperson zweimal am Tag, morgens und abends, an den Düften schnuppern. Sie hält dazu den Riechstift nacheinander direkt während eines tiefen Atemzugs unter die Nase. Zusätzlich kann sie auch noch ein Bild der entsprechenden Frucht oder der Pflanze anschauen um gleichzeitig Verknüpfungen zu gesunden, visuellen Hirnarealen herzustellen.

 

Man kann das Training auch als Duft-Memory gestalten: die Trainingsperson soll versuchen, die gerochenen Düfte den entsprechenden Bildern zuzuordnen.

Nach ca. 4 Monaten können dann die Düfte ausgetauscht werden, aber wieder jeweils aus jeder Kategorie ein ätherisches Öl um eine möglichst große Bandbreite anzusprechen.

 

Quelle: Aromapflege.com

 

Dauer für eine Riechtraining Sitzung: ca 30 – 60 min

Kosten: 120.-/h,  zzgl. Materialkosten für Riechtrainingsstifte

 

Mein Angebot richtet sich an Selbstzahler, es wird von der Krankenkasse

nicht übernommen.

 

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Dufte Grüsse

Linda